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Je nach Form der Kopfschmerzen ob einseitig wie Migräne oder Spannungskopfschmerzen, bei denen die Ursache z. B. eine fortdauernde körperliche Anspannung sein kann, muss auch die Neurofeedback-Therapie passend gewählt werden.
Migräne tritt häufig im Zusammenhang mit Änderungen der Umstände auf. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche, freut man sich auf die Ruhe am Wochenende, doch startet dieses dann nicht selten mit einem Migränezustand (Änderung von aktiv nach passiv). Weitere Umstands-Änderungen sind Wetterumschwung, anderer Koffeinkonsum (es wird beispielsweise weniger Kaffee getrunken als an den Vortagen) oder Änderungen im Schlaf-Rythmus (Ausschlafen statt früh aufstehen).
Unser Gehirn kann die benötigte Anpassung nicht so schnell bereitstellen wie es erforderlich wäre und reagiert mit Instabilitäten wie Migräne. Die Anwendung von Neurofeedback bei diesen „Instabilitäten“ soll erreichen, dass unser Gehirn trotz Änderung der Umstände die Anpassung schnell und schmerzfrei erreichen kann.
Dafür sollte ein Neurofeedback-Training geplant werden. Hier bedeutet Training das Wiederholen einer Elektrodenplazierung, bei welcher das Gehirn lernt sich selbst zu stabilisieren.
Genau wie bei Training im Fitness-Studio benötigt das Gehirn eine Reihe von Wiederholungen. Empfohlen wird eine Serie von wenigstens 20 Sitzungen in manchen Fällen sind sogar 40 – 50 Sitzungen erforderlich. Doch bereits nach den ersten Sitzungen kann Verbesserung erreicht werden. Durch Neurofeedback gewinnt es dann seine Flexibilität bekannt unter dem Begriff „Neuroplastizität“ wieder. Das hilft ihm (völlig unabhängig vom Alter des Klienten) neue Strukturen aufzubauen, durch welche es selbst Regulation herstellen kann. Damit kann Migräne reduziert oder komplett beseitigt werden.

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